LG Bad Soden / Sulzbach / Neuenhain

Sprinterin Emelie Kastl stellt mit 25,60 Sek. Saisonbestzeit ein (HK-Art. )

Artikel aus dem Höchster Kreisblatt vom 24.2.2022:

DM-Bronze im letzten Versuch für Hammerwerfer Tim Steinfurth

Sindelfingen - Hammerwerfer Tim Steinfurth (LG Eppstein/Kelkheim) hat bei den 27. Deutschen Winterwurfmeisterschaften der U 20/18 in Sindelfingen mit einer Weite von 58,34m in seiner neuen Altersklasse (U 20) einen guten Einstand gefeiert. Das war die Bronzemedaille. Dabei zeigte sich der Eppsteiner nervenstark, denn diese Weite gelang ihm im letzten Versuch. Damit schob er sich knapp vor Leon Bierende (SV Teutschenthal/WLT - 58,27 m. "Mein Ziel war das Finale zu erreichen und dann beim Kampf um die Medaillen dabei zu sein. Das ist mir vollauf gelungen", strahlte das Wurftalent nach dem Wettkampf. "Tim ist schwer in den Wettkampf gekommen. Am Ende aber bin ich mit seiner Leistung zufrieden", meinte Trainer Klaus Steinfurth.

Für die 14 Athleten war es ein "ungemütlicher" Wettkampf. "Die Hände wurden kalt. Da war es dann
schwierig, technisch saubere Würfe abzuliefern. Das erklärt auch eine Vielzahl von ungültigen Versuchen", beschrieb Tim Steinfurth die Witterungsbedingungen des Wettkampfes. Technisch lief es für ihn nicht alles rund. Einzig sein letzter Wurf mit der "Bronze-Weite" von 58,34 m entsprach seinen Vorstellungen von einem guten technischen Ablauf. Tim Steinfurth stieg mit einer Weite von 52,66 m ein. Mit 58,34m war er zugleich bester Werfer des Jahrganges 2004. Damit ließ er sechs Konkurrenten, die nach den Vorkampfleistungen vor ihm lagen, hinter sich.
Wichtige Erkenntnis aus diesem Wettkampf - die Rückenbeschwerden, die ein intensives Training einschränkten, machten sich nicht bemerkbar. "Davon habe ich nichts gemerkt", berichtet Tim Steinfurth erleichtert.

Von der LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain startete Emelie Kastl bei den 53. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften der U 20 in Sindelfingen über die 200 m als 15-Jährige in der U 20. Es gab acht Vorläufe mit 29 Starterinnen. Emelie Kastl, die auf Konkurrentinnen traf, die bis zu vier Jahren älter waren, stellte mit 25,60 Sekunden ihre diesjährige Hallenbestzeit ein. Dabei lief sie auf Bahn zwei, was in der Halle nicht gerade günstig ist. "Ich bin sehr zufrieden. Mir war wichtig, meine bisherige Zeit zu bestätigen. Das ist mir gelungen", verließ die LG-Athletin Sindelfingen mit einem guten Gefühl. "Das war zum Abschluss der Hallensaison eine Superleistung. Auf Bahn zwei zu laufen, war für Emelie ungewohnt", erklärte ein sichtlich zufriedener Trainer Christian Müller. Athletin und Trainer gehen die bevorstehende Freiluftsaison zuversichtlich an.

FM